Lamatherapie Köln

Mensch-Tier-Begegnung

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Tiergestützte Therapie & Pädagogik

„Tiergestützte Therapie“ umfasst bewusst geplante pädagogische, psychologische und sozial-integrative Angebote mit Tieren für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie ältere Menschen mit kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten. Sie beinhaltet auch gesundheitsfördernde, präventive und rehabilitative Maßnahmen. Tiergestützte Therapie findet im Einzel- und Gruppensetting statt.

Die Therapie mit Tieren ist keine eigenständige, sondern eine ergänzende Therapieform. Sie unterstützt bereits bestehende Therapieformen, Hilfe- und Förderpläne sowie Behandlungskonzepte als eine ergänzende Maßnahme.

Der Einsatz der Lamas bildet den Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit. Andere Tiere, wie beispielsweise Ziegen und Hunde, kommen ebenso zum Einsatz. Die tiergestützte Therapie beinhaltet prozesshaft aufeinander aufbauende Methoden, bei denen Klienten mit Tieren interagieren, über Tiere kommunizieren oder für Tiere tätig sind. Dabei orientiere ich mich in meiner Arbeit stets am individuellen Förderbedarf des Klienten sowie an gemeinsam vereinbarten Therapiezielen.

Unter dem Begriff „Tiergestützte Pädagogik“ versteht man Interventionen im Zusammenhang mit Tieren, welche im pädagogischen Kontext (Kindergärten, Schulen, Wohngruppen, Kinder- und Jugendeinrichtungen etc.) schwerpunktmäßig zur Verbesserung des sozialen Umgangs untereinander (gruppendynamischer Aspekt) sowie zur Förderung von emotionalen und sozialen Kompetenzen beitragen.

Auf der Lamawiese ist mein besonderes Anliege, den Aufenthalt in der Natur im pädagogischen Sinne zu nutzen. Durch meine pädagogischen Angebote möchte ich Kindern und Jugendlichen spielerisch Wissen über die Tiere und die Natur vermitteln und so die Achtung eines Jeden vor unserer „Mutter Erde“ und allen Lebewesen näher bringen.

Des Weiteren lernen die Kinder/Jugendlichen viel über Herkunft, Haltung und Pflege der Lamas. Beim gemeinsamen Streicheln, Bürsten und Versorgen der Tiere werden Ängste schnell abgebaut. Sozialkompetenz und Teamfähigkeit werden ebenso wie das Selbstbewusstsein des Einzelnen in der Gruppe gestärkt. All dies führt zu einer Verbesserung des Umgangs und des Miteinanders in der Gruppe.