Lamas

Lamas gehören zur Familie der Kamele. Die Urkameliden stammten aus Nordamerika, ein Teil von ihnen wanderte über Mittelamerika nach Südamerika, hier entwickelte sich die Gattung der südamerikanischen Kleinkamele oder Neuweltkameliden. Bereits vor 6000 Jahren domestizierten die Indios die Wildformen der Neuweltkameliden und züchteten aus ihnen die großrahmigen Lamas als Lastenträger und Wolllieferanten.

Das Lama als Therapie-Begleittier
So wertvoll Neuweltkameliden im Rahmen von tiergestützten Interventionen sein können, es sind nie die Tiere allein, die „therapieren“. Die tiergestützte Therapie ist keine eigenständige Therapie, sondern immer im Zusammenhang mit bereits bestehenden Therapieformen, Hilfe-/ bzw. Förderplänen oder Behandlungskonzepten, als ergänzende Maßnahme zu sehen. Wie in jeder Tiergestützten Intervention stellt auch das Lama in der Therapie lediglich den „Co-Therapeuten“ und somit das Medium des Anbietenden dar. Lamas werden als Begleiter methodisch in einen Hilfeplan integriert, entscheidend jedoch ist in erster Linie die berufliche Kompetenz des Anbietenden. Dies bedeutet, dass die methodischen Inhalte stets in der Verantwortung des Anbietenden liegen. Als Mittler zwischen Therapeut und Klient erweist sich das Tier häufig als sehr wirksam. So orientiert sich jede Intervention immer am konkreten Förderbedarf des Klienten.


Der Kontakt mit Lamas kann durchaus für jeden Menschen eine Bereicherung darstellen und die Begegnung mit diesen Tieren beeinflusst den Heilungsprozess von Klienten verschiedenster Förderzielgruppen positiv.